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  Veröffentlichungen und Sekundärliteratur über Lieselotte Schwarz – Stand 11.01.04
 

 

1961-1989
1970-1973
1974
1975-1980
1981
1982-1985
1986-1990
1992-1997
1998-1999
2000
2003

 

1998 „Illustrationen- und literarische Zeichnungen“. Jürgen Seuss, Büchergilde Gutenberg, Ffm. S. I 52-53.
   
1998 Lieselotte Schwarz o Bilder
Herausgegeben von Bruno Russ
96 ausgewählte Aquarelle mit Texten von Bruno Russ und Ulla Kemper
 
Zitate: Bruno Russ:
„…Schließlich besteht, unübersehbar, eine Spannung zwischen Phantasie und Ordnung. Gerade die Offenheit für das Unbewußte, Unberechenbare, Unkontrollierte ließe eine ebensolche Art der Wiedergabe zu; wie dies, ganz legitim, vielfach auch geschieht. Bei Lieselotte Schwarz ist das Gegenteil der Fall; alles Ausschweifende wird wieder eingefangen, alles Ungefähre in eine klar umrissene Form gebracht. Die Bilder sind streng komponiert, wie schon immer beobachtet wurde. Sie werden in jeder Weise austariert; die Genauigkeit, mit der die Formelemente aneinanderstoßen, ist eine Sache unerbittlicher Disziplin. Berechnung und Spontaneität, Verstand und Gefühl, Vernunft und schöpferische Intention verbünden sich zu einem gemeinsamen Ziel….“
„…Auch die Bilder dieser zweiten künstlerischen Lebensphase zeigen ein im besten Sinne eigenartiges Werk. Es entzieht sich aller Normierung und Reglementierung des Lebens, es verweigert den Forderungen des Durchschnitts den Gehorsam. Nicht alles darin ist mit letzter Sicherheit zu bestimmen. Es bewahrt sich eine Freiheit, die es auch dem Betrachter schenkt….“


Ulla Kemper:
„…So sind auch die Traumwelten der Lieselotte Schwarz unmittelbar erwachsen aus den existentiellen sinnlichen Erfahrungen und Bedrohungen des Alltäglichen. Das universelle Leiden an der Welt – ,So ist die Welt und müßt nit so sein‘ (Brecht) – schafft einen Gegenentwurf, eine Gegenwelt….“
„…In den archetypischen Formen der Kindheit, die jeder von uns in sich trägt, hat sie mit traumwandlerischer Sicherheit, unbestechlich und stringent, eine für ihre künstlerische Aussage gültige, unverwechselbare Bildersprache gefunden….“